Narcisa Fluturel

Fotokünstlerin, Malerin, Grafikerin

Biografie

Narcisa Fluturel wurde in Rumänien geboren, verbrachte viele Jahre in Italien und lebt heute in München.

Ausbildung:

1980-1982 Besuch der Fachoberschule Richtung Gestaltung in München
1985-1989 Besuch der Hochschule für Kunst und Design „ISIA“, Urbino, Italien
1990 Abschlussarbeit: „Konsum und Kommunikation in Ost- und West-Europa“.

Künstlerischer Werdegang:

Von 1991-2003 arbeitete Narcisa Fluturel als Grafikdesigner und Art-Director in Werbeagenturen.
Seit 2004 ist sie als freie Künstlerin tätig und bildet zusammen mit Massimo Fiorito das Künstlerpaar Fiorito & Fluturel.

Projekte und Ausstellungen

  • 2005 „Plasticity (Tempi Rubati)“, multimediales Projekt
  • November 2005 – Galleria „Fiorito & Fluturel“ München, Uraufführung
  • Oktober 2007 – F&H PR Agentur München – Gruppenausstellung „Transmutations“
  • Juli 2008 – Nacht der Wissenschaft, Place de la Liberté, Bordeaux
  • Januar 2009 – G5 Kunst & Kultur, München
  • 2007 „24 Frames“, multimediales Projekt Nürnberg, Kaiserburg
  • 2008 – „Familienportraits“, inszenierte Fotografie
  • Oktober 2008 – F&H PR Agentur, München, Gruppenausstellung „Identities“
  • September 2009 – Sendlinger Tage, München
  • März 2010 – „Arte Laguna Preis“ – Venedig, Arsenale
  • 2009 „Erotic Blues“, inszenierte Fotografie, Galerie Kunstbehandlung, München – Gruppenausstellung „30×30“
  • 2010 „Der Prinz des Lachens“, inszenierte Fotografie Multimediale Ausstellung „TOTÒ, der italienische Prinz des Lachens“ im Valentin-Karlstadt Musäum, vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Bezirksausschuss München-Stadtmitte gefördert.
  • 2012 – „Das Fest“, inszenierte Fotografie, Gruppenausstellung, Competition 2012 [ the dance of belief around the idyll of fate ] Galerie Stephan Stumpf – München
  • 2012 „Transfer“, inszenierte Fotografie
Narcisa Fluturel 1

Aktuelle Projekte:

„Familienportraits“ – ein Fotokunstprojekt in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Massimo Fiorito.

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Porträtreihe aktueller Familienkonstellationen und Beziehungspartner als Spiegelbild unseres Sozialsystems westlicher Prägung. Die Verschränkung von Politik und Privatem, gesetzlichen Strukturen und gefühlten Verbindungen ebenso wie Reflexionen über aktuelle gesellschaftliche Belange sind hier thematisiert.

 

Die Darstellung von Familien in der Kunstgeschichte leitet sich aus einer langen, kulturell prägenden Bildtradition her. Die Intention der Porträtserie ist es, an dieser Bildtradition anknüpfend einen neuen Abschnitt in der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung aufzuzeigen. Um das zu ermöglichen, bedient sich die Künstlerin zeitgemäß einer neuen Technik, basierend auf der konzeptionellen, ästhetischen und technischen Fusion von Fotografie, Film und Malerei. Inszenierung, Montage und Dokumentation, nachgestellte Wirklichkeit und wiedergegebene Realität sowie Theater und Reportage fließen ineinander.

 

Im Vordergrund der Arbeit stehen die familiären Bindungen und deren Subjektivität, Emotionalität und Funktionalität. Die großformatigen Kompositionen zeigen die Menschen in ihren Wohnungen, also in ihrem authentischen Umfeld. Aber es handelt sich um eine minutiös inszenierte Authentizität, denn die Shootings werden in der digitalen Bildbearbeitung zu facettenreichen Bühnen neu collagiert und arrangiert. Auf diese Weise gelingen der Künstlerin Narcisa Fluturel sinnlich und emotional berührende Familiengemälde von einer originären Faszination und Magie.

Familienportraits

Inszenierte Fotos